Abisko - Abiskojaure (15km / ca. 5-6h)

 

Strecke: Abisko - Abiskojaure
Länge: 15km / circa 6 Stunden unterwegs
Anreise: Mit der Bus von Kiruna bis nach Abisko Turiststation. 
Streckenprofil: einfach und angenehm zu laufen
Übernachtung: etwas nach dem Abisko Nationalpark (im Nationalpark ist es verboten zu zelten)
Hütte: Abiskojaure nach 15km
Wetter: kein Regen / etwas windig 
Fauna: Vögel
Flora: unendlich viele Birken, riesige Pilze, gekrümmte Bäume und unbekannte rotgefärbte Gräser
Wanderer: Touristen aus dem fernfernöstlichen Land der aufgehenden Sonne & Kameras, nach ein paar Kilometer nur noch welche mit grossen Rucksäcken
Temperatur: geschätzte 10-15° Grad

 

Der Anfang gestaltet sich noch etwas holprig, da wir den "Eingang" bzw. das Tor zum Kungsleden suchen, der in Abisko startet. Nach einiger Recherche und 30 Minuten später stehen wir nun offiziell am Anfang unserer Wanderung, die sich über 100km bis Nikkaluokta erstrecken wird. Das Wetter ist gut, auch wenn bewölkt, aber gerade deswegen auch super zum wandern. Was uns als erstes auffällt sind die wundervollen Farben, die der Norden Schwedens schon jetzt in seiner vollen Pracht zu bieten hat. Neben uns strömt das  Wasser abwärts ins Tal hinab. Auf unserer Reise werden wir noch unzählige Male Bäche & Flüsse überqueren. Doch daran ist am ersten Tag noch nicht zu denken. Da ich schon etwas aus der Übung beim Laufen mit Gepäck bin, merke ich die ersten Kilometer in den Oberschenkeln. Nichts dramatisches, denn der Körper gewöhnt sich relativ schnell daran. Deswegen ist auch markant, dass wir hier noch auf Touristen aus asiatischen Ländern treffen, die nicht wie Wir vorhaben, den Kungsleden über mehrere Tage zu wandern. Deswegen ist hier noch etwas gewusel, was sich aber nach ein paar Stunden lichtet. Wir gehen durch Birkenwälder und laufen auf den ersten Holzplanken & überqueren die ersten wackeligen Hängebrücken, was einem etwas Gleichgewichtsgefühl abverlangt. Die Holzstege sind eine schöne Sache, denn der Untergrund ist meist mit Wasser durchtränkt und wirkt wie ein Moor, wo man lieber keinen Schritt hereinwagt. Wir verlassen am späten Nachmittag den Abisko-Nationalpark und wandern noch 2 km weiter, um die Strecke von Abiskojaure nach Alesjaure zu verkürzen, der zweiten Etappe, die sich über 22km erstreckt. Gut genährt von Pistazien, reicht uns am Abend das warme Travellunch- Essen. Wir schlagen unser Zelt auf und lassen den ersten Tag ausklingen. Unseren ersten Tag auf dem Kungsleden.

 

 

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Strecke: Abiskojaure - Alesjaure
Länge: 22km (20km) / circa 8-9 Stunden unterwegs
Streckenprofil: angenehem aber von der Distanz her anstrengend
Übernachtung: Mehrbettzimmer mit 2 Doppelstockbetten (Für 2 Personen SEK 700 als STF Mitglied)
Hütte: Alesjaure mit Sauna & kleinem Shop
Wetter: etwas Regen / sehr windig in der Höhe / Sonne am See
Fauna: Bergdohlen & ein Hund namens Bruno (Ich taufte ihn so, auch wenn es wohlmöglich ein weiblicher Bruno ist)
Flora: Birken, in der Höhe etwas karger
Temperatur: geschätzte 3-9° Grad
Highlight: Sauna mit Abkühlung im eiskalten Fluss bei Sonnenuntergang, wofür manüber eine steile Holztreppe nach unten klettern muss
Empfehlung: Bei gutem Wetter in den Morgenstunden, sieht man die massiven Wolken über die Berge fließen und das bei wundervollem Licht
Abkürzung: Optional kann das Boot für die letzten fünf Kilometer bestellt werden (SEK 300).

 

Die letzte Nacht war sehr windig und da unser Zelt auf offenem Gelände befestigt ist, peitschen teilweise heftige Böen mit 60-70 km/h den feinen Dreck in unser Refugium hinein. Wir essen das erste Mal unser selber zusammengestelltes Müsli und stellen wortwörtlich zähneknirschend fest, dass es nicht so unser Ding ist. Zu viele Haferflocken & zu wenig Schokolade oder anderes crunchiges Zeug. Egal, denn Energie am Morgen ist mit das Wichtigste auf dieser Tour. Die brauchen wir auch, denn es wird zusehends windiger. Den Vorteil, den wir noch haben ist, dass er uns in den Rücken bläst und Schub gibt. Die Wolken wechseln sich immer mehr mit der Sonne ab. Umso epischer erstrahlt die Landschaft vor uns, die sich in ihrer ganzen Weite zeigt. Links und Rechts von uns erheben sich leicht die Berge und wir merken, dass wir dem sogenannten Fjäll immer näher rücken. Waren gestern die Bäume noch um uns herum, sehen wir diese immer weniger auf der Strecke und man kommt sich immer verlassener vor, wären da nicht unsere Weggefährten, die wir immer wieder auf der Strecke treffen. Seien es 2 Belgier, die wir auf der gesamten Strecke wenigstens 6 Mal verabschieden und es nie der letzte Abschied sein soll oder 3 ältere Damen aus Finnland, die gemeinsam durch die wilde Natur und das raure Klima Skandinaviens wandern und uns zum Schluss der Reise mehr als überraschen.

 

Als wir die ersten wirkliche Anhöre überqueren, sehen wir die dunklen Wolken am Horizont. Unserer Vermutung sollte sich im Laufe des Tages bestätigen und die ersten Tropfen berührten unsere Funktionssachen. Es dauerte nicht allzu langen und das Wasser rannte uns herunter. Der Wind war nicht wirklich hilfreich, da er das Wasser noch mehr durch die Hosen drückte. Sarah hatte noch weniger Glück, da sie nur eine regenfeste Hose anhat, die schon nach kurzer Zeit durchweicht ist. Und so können wir uns keine weitere Pause leisten, die wir sonst nur im Regen aussitzen können und dabei noch auskühlen. Also wandern, wandern, wandern ist am Tag die Devise. Der Weg ist mit groben Steinen und Felsen durchsetzt. Es fällt relativ schwer die Augen auf die Landschaft zu richten, da man sich auf jeden Tritt konzentiert, den man ein nach dem anderen macht. Auch wenn das Wetter nicht das Beste ist, reicht mir jede Sekunde, die ich an Zeit übrig habe, um kurz stehen zu bleiben & zu verweilen, mich umzuschauen und alles, soweit es mir möglich erscheint, zu realisieren. 

 

Wir kommen an die erste von zwei Bootsanlegestellen an. Hier kann man seinen Weg mit etwas Geld im Portemoinee verkürzen. Man hisst entweder die Fahne oder nimmt das Walkie-Talkie in die Hand, um den Bootsfahrer/ die Bootsfahrerin zu kontaktieren. Mir fällt auf, dass am Mast keine Fahne & somit kein Signal machbar ist. Sarah sagt mir daraufhin, dass man mindestens 6 Leute für die Überfahrt braucht. Wir setzen uns in eine Hütte, die zu einer Seite offen ist. Der Wind kommt so ungünstig, dass er genau aus der falschen Richtung kommt und direkt hinein weht. Der Regen setzt hin & wieder aus, aber es wird nicht wirklich besser den Tag. Nach einer 30-minütigen Pause mit etwas Tee & heißer Schokolade, die wir uns gemacht haben, setzen wir unsere Reise weiter fort. Sarah zittert schon am ganzen Leib, da ihre Sachen durchnässt sind und ich gebe ihr meine Hose, die zwar nicht wirklich wasserdicht ist, aber noch trocken. Zumindest für die nächsten 10 Minuten. Es sind noch 2 Stunden bis wir die erste wirkliche STF-Hütte in Alesjaure erreichen. Das erste was wir tun ist uns ein Zimmer nehmen & eine Mitgliedschaft beim STF. Man bekommt generell die Zimmer günstiger und ab 2 Nächsten hat man das Geld schon wieder drin. Wir haben ein Mehrbettzimmer mit 2 Doppelstockbetten, welches wir dann aber für uns haben werden. Wir decken uns mit Schokolade und Cabanossi ein, ziehen unsere nassen Sachen aus und hängen alles im Trockenraum auf. 

 

Man kann hart sein wie man will und jede Nacht bei 6 Grad und Regen draußen schlafen, aber es war auch immer noch unser Urlaub und selbst, wenn eine Nacht pro Person in einer Hütte mal eben 50€ kostete, so hatte man ein bequemes Bett, trockene Sachen und das Beste, eine Sauna, die man nutzen kann. Dies tat ich an diesem Tag auch mehrmals. Die Sauna befindet sich direkt neben einem Fluss, der um die 100m weiter unten fließt. Ich gehe zuerst in die Saune und nachdem ich schwitze nach all den Aufgüssen, bewege ich mich so schnell es geht hinab zum Fluss, der nicht wirklich viel Wasser trägt und springe nackt hinein bei 4°C Temperatur. Ich fühle mich, wie immer nach all den Saunagängen wie frisch geboren und Pudelwohl. Wer übrigens selber Hand anlegen & sich an der Versorgung an den STF Hütten beteiligen will, der kann auch Holz zersägen und mit der Axt spalten. Man bezahlt zwar sein Geld, ist aber dennoch für den Holznachschub für die Hüttenöfen oder Saunen verantwortlich. So ist das Leben nun einmal in Skandinavien. 

 

In den Hütten liegen auch Wettervorhersagen aus und die sagen für die nächsten Tage nicht gutes voraus. Der Wind wird die nächsten 2-3 Tage mit 17-21 m/s weiter stark wehen und vom Regen reden wir erst gar nicht. Bis zu 23 Liter an einem Tag und 17 an dem Anderen. keine rosigen Aussichten für die weiteren Wandertage & so wird es kommen, dass wir die gesamte Wanderung fast immer eine Nacht im Zelt und eine Nacht in der Hütte verbringen. Summa Sumarum wird uns der Regen insgesamt 450€ an 3 Übernachtung kosten. Aber das ist es in meinen Augen auch immer noch Wert gewesen. 

 

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Strecke: Alesjaure - Tjäktja
Länge: 12km / circa 4-5 Stunden unterwegs
Streckenprofil: angenehem aber vom Wetter her anstrengend
Übernachtung: im Tal 5km nach der Tjäktjahütte nach Überquerung der höchsten Stelle des Kungsleden (1150m)
Hütte: Tjäktja mit Trockenraum (keine Sauna & kein Shop)
Wetter: Regen / sehr windig / Schneefall
Fauna: die erste Rentierfamilie vor der Tjäktjahütte gesichtet
Flora: nicht viel - oberhalb der Baumgrenze
Wanderer: nicht viele
Temperatur: gefühlte 0 - 10°C Grad

 

Wir haben sichtlich gut geschlafen und wachen frühs gegen 06:30 Uhr auf. Unvorstellbar in Berlin, das automatisch zu tun. Das Wetter hat sich sichtlich gebessert. Schwere Wolkenfetzen ziehen über die Landschaft. Wie ein Raumschiff aus Zuckerwatte umhüllen Wolken den größten Berg vor unserer Hütte und ich mache Fotos und Videos so viel ich kann, um danach minutenlang aus dem Bett diesem Schauspiel zuzuschauen. Ich liege im Doppelstockbett oben und habe den Vorteil gegenüber Sarah aus dem Fenster alles verfolgen zu können. So nehme ich mir mein Kissen und lege es mir unter dem Kopf und sage minutenlang gar nichts. Ich schweige & genieße einfach diese Augenblicke, wie sie hier oben im Norden wahrscheinlich tagtäglich vorkommen, aber für unsere Lebensverhältnisse unvorstellbar und einzigartig sind. Es sind die Momente die das Leben lebenswert und zu etwas besonderem machen. Ich realisiere selbst am zweiten Tag noch immer nicht wirklich, wo ich mich befinde und was ich hier eigentlich machen. Ich habe das Gefühl mich schon von Anfang an im Flow-Zustand zu befinden. Die Dinge wie sie kommen und gehen auf mich einwirken zu lassen und mich ganz ihrer hinzugeben, egal was sie mit mir physisch oder psychisch anzustellen vermögen. Ich bin genauso da in dieser Umwelt, wie die Birken neben, die Gräser & Flechten unter, die Rentiere neben und die Bergdohlen über mir. Alles ein Zusammenspiel von Flora & Fauna, die auf gegenseitige Wechselwirkung und -beziehung zueinander ausgerichtet ist. 

 

Wir verlassen noch früh am Morgen Alesjaure. Doch viele Wanderer machen es uns gleich bzw. wir machen es den anderen Wanderern gleich und verlassen das kleine STF Hüttendorf mit seinem Bernadiner "Bruno". Das heutige Etappenziel nennt sich Tjäktja und liegt in den Bergen kurz vor dem höchsten Punkt der offiziellen Kungsledenstrecke, welcher sich auf einer Altitude von 1.150m befinden. Es fängt wieder an zu regnen und das teilweise noch schlimmer als am Tag zuvor. Der Wind peitscht uns dieses Mal ins Gesicht. Die Regentropfen bilden sich in einer Reihe an der Kapuze und warten nur darauf von mir abzuspringen und sich unter mir in kleinen Rinnsälen zwischen den vielen Steinen zu sammeln. An einigen Passagen sind auch die für den Kungsleden typischen Holzplanken unter Wasser gesetzt. Bei einigen fehlen die Nägel oder die Bretter fehlen, so dass anstatt 3 oder 2 Bretter an einer Verbindung nur noch eines vorhanden ist. Man lernt auf dem Weg immer mehr ein Gefühl für seinen Körper zu bekommen in Sachen Balance. Sarah sicherlich mehr als ich, weil ich seit Beginn der Tour mit Trekkingstöckern unterwegs bin. Anfangs von mir mir skeptisch begutachtet, erweisen sich sich auf dem gesamten Weg als sehr nützlich. Man kommt mich nur deutlich schneller voran, sondern kann auch sicherer Flüsse und schwierige Passagen über- bzw. durchqueren. Sie machen sich definitiv auf dem Weg bezahlt, können einen aber auch auf langer Dauer die Stabilität bzw. Souverinität nehmen, ohne sie geschickt gehen zu können. So als, wenn man die ganze Zeit Fahrrad mit Stützrädern fährt und plötzlich wieder ohne Stützräder. 

 

Wir kommen sichtlich motivierter voran und erreichen wegen des Sturmes und Regen eher unmotiviert die Hütte in Tjäktja, welche sich in einer der tollsten Umgebungen befindet. Neben uns laufen wieder Rentiere und kurz zuvor an einem Zaun sogar eine riesige Herde von mindestens 30 Tieren. Sie folgen uns über eine halbe Stunde, bis sie dann letztendlich weiter dem Fluss von unserer rechten Seite folgen und wir den Berg aufwärts in Angriff nehmen. Schwitzen und gleichzeitig Regensachen anhaben ist so eine Sache, wo man echt nicht mehr weiß, ob das Wasser von innen oder außen kommt. Ich selber wechsle relativ stetig meine Sachen, um immer ein gutes Körperklima zu realisieren. Wenn es nicht regnet oder kaum, habe ich nur eine Unterhose an und am Oberkörper 1-2 Pullover und die Wollmütze auf. Das ist für relativ stark schwitzende Menschen echt das Beste, was man machen kann.

 

Wir gönnen uns eine Pause an der Tjäktjahütte und essen warm. Wasser gibt es eh zu Genüge und die Öfen werden entweder mit Holz beheizt oder wie in fast allen Hütten mit Gas. Es gibt eigentlich nie Elektrizität in den Hütten, außer an der STF Hütte am Kebnekaise in der Fjällstation. Dort hat man sogar wieder Handyempfang und WiFi. Doch das alles brauche und vermisse ich auf der ganzen Reise nicht. Auch, wenn ich teils sehr aktiv auf Facebook bin bzw. war, vermisse ich es wirklich nicht, kein Empfang auf dem Smartphone zu haben, es sei denn man hat einen Notfall. Jede Hütte ist aber mit einem Satellitentelefon ausgestattet, falls es ernst werden sollte, was bei uns zum Glück nie geschah. 

 

Wir erkundigen uns nach dem Wetter und es versprach Besserung in den späten Nachmittagsstunden. So rasteten wir 1-2 Stunden in der Hütte und kämpften uns weiter. Der Weg wurde die letzten 5km richtig mies. Riesige Steineflächen verlangten einem immens viel Konzentration ab und das ermüdete schnell. Klar gibt es schlimmeres und man kennt halt die bequemen aspahltierten Wege in der zivilisierten Welt. Doch durch die Umgewöhnung ist man stets darauf bedacht, sich nicht gleich bei der nächstbesten Gelegenheit den Knöchel zu verstauchen.

 

Wir passieren nach 2 Stunden den höchsten Punkt. Der Antieg ist hingegen sehr einfach gewesen. Man legt ab der Hütte nur noch 150-200m an Höhe zurück auf einer Strecke von 3-4km. Danach geht es wieder 600m Bergab in ein Tal. Von oben aus gesehen, ziehen sich die Flüsse wie ein Adersystem entlang, zwischen den Bergen welche leicht mit Schnee bedeckt sind. Und das immer wieder diese Farben, die immer intensiver zu sein scheinen. Wir bauen gegen 18 Uhr unser Zeltlager, ungefähr 200m vom Weg entfernt, auf und bauen das Zelt ohne das es regnet. Ob nun bewusst oder unbewusst, entscheiden wir uns genau dort zu zelten. Ich verfolge schon die ganze Zeit über, dass sich die Wolken hier an den Bergen anstauen und über uns immer eine Lücke mit blauen Himmel zu sein scheint. Ich habe Hoffnung auf die Nacht. Ich stelle meinen Wecker auf 10 Uhr und ich werde sie die Nacht nicht hören. Ich wache gegen 00:30 Uhr auf und mache das Zelt auf und da sind sie. Die heißersehnten Polarlichter. Ich zücke meine Kamera und mache Fotos, solange sie noch halbwegs zu sehen sind. Polarlichter kommen und gehen so schnell. Der Himmel zog sich auch zusehends zu und nach nur 15 Minuten ist nicht mehr von zu sehen. Keine Sterne, keine Polarlichter. Nur noch der Mond, der halbwegs durch die Wolkenschichten bricht. Ich verziehe mich schnell in meinen Schlafsack zurück und schlafe tief und fest. (Natürlich habe ich Sarah wach gemacht, als ich die Lichter gesehen habe ;) )

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