Es gibt keine Grenzen

Mit meinen 31 Jahren habe ich schon einiges auf den tollsten Hochzeiten sehen dürfen. Ob es eine Hochzeit auf Hiddensee im kleinen Kreise mit der Familie, einer großen Dorfhochzeit mit 140 Leuten oder einer Hochzeit auf Mallorca war. Jede ist für sich selbst einzigartig gewesen und das ist das Schönste daran. Es wird einfach nie langweillig und ich denke oft an die schönen Zeiten, sprich, Hochzeiten zurück.


Wir sind Wir

Ich bin oft draußen unterwegs und fotografiere sehr gerne die Reisen, die ich alleine oder mit Sarah unternehme. Ob auf Mallorca, in den Fjorden Norwegens oder im Fjäll Schwedens. Man sieht andere Länder und Menschen. Generell ist man immer mit Neuem konfrontiert, was auch auf Hochzeiten der Fall ist. Man kann sich viel schneller auf Situationen anpassen, auch wenn sie neu sind und lernt, in stressigen Zeiten die Ruhe zu bewahren oder geduldig zu bleiben. Menschenkenntnis ist wohl auch das wichtigste, was man auf Reisen lernt und auf die Hochzeiten mitnimmt oder andersrum.


Ein Stück Kunst in den Händen halten

Was sicherlich ein wichtiges Kriterium für die Wahl von Fotografen/innen ist, ist auch die Art der Fotografie. Dabei geht es hier nicht nur um die Perspektive oder den Moment, sondern auch um die Wahrnehmung des Lichtes oder dem Einsatz der Farben. Das alles wird oft selbstverständlich aufgenommen und ja, wir haben an unserem Job super viel Spaß, aber dennoch ist es auch sehr viel Erfahrung, die man als Fotograf/in über die vielen Jahre gesammelt hat und diese ins Bild einfließen lässt. Ihr seht nicht nur irgendein Bild. Es ist ein Bild, was aus dem Verständnis für das Zusammenspiel von Mensch, Licht, Struktur & Farben entstanden ist. 


Integration in der Hochzeitsgesellschaft

Auf den Hochzeiten werde ich nicht selten von den Gästen angesprochen, ob ich aus dem Bekanntenkreis komme oder ein Freund des Paares bin. Ich gehöre anscheinend zur Familie dazu und integriere mich vollständig in eure Gesellschaft, tanze auch sehr gerne am Abend mit, natürlich mit der Kamera in der Hand, um hautnah dabei zu sein und die besten Momente blitzschnell zu fotografieren. Am Abend höre ich dann oftmals stimmen, wie toll meine Arbeit gewesen ist und wie sehr sie es bewundern, dass ich den ganzen Tag am grinsen und lachen bin. Man sieht mir meine Freunde & den Spaß am Hochzeitsfotografenberuf einfach an. Ich lebe diesen Beruf seit ich damit angefangen habe.