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Hochzeitsreportage in Magdeburg

MEINE ERSTE OFFIZIELLE HOCHZEIT DIESES JAHR UND DANN GLEICH SO EIN KNALLER! ICH BEGLEITETE FRANZISKA & RONNY DEN GESAMTEN TAG ÜBER UND DURFTE MITLACHEN, MITESSEN, MITFEIERN, MITSTAUNEN UND MITFÜHLEN.

Frühs um viertel nach 8 ging es von Colbitz nach Herrenkrug Richtung Magdeburg. Das Wetter schien bestens und ich drehte die Musik von FM-84 richtig laut auf. Erstens um wach zu werden und zweitens um bei bester Laune zu bleiben. Die Nacht schlief ich, wie üblich vor meiner ersten, großen Hochzeit des Jahres, unruhig . Ab um 03:00 Uhr Nachts bin ich alle Stunde aufgewacht und hatte von da an kaum schlafen können. Nur nicht verschlafen war in meinem Hinterkopf. 

getting ready

Sichtlich entspannter war es dann vor Ort im Dorint Herrenkrug Parkhotel Magdeburg. Ich, überpünktlich wie sich das gehört, war zwanzig Minuten vorher da und Franzi am frühstücken. Caro, eine Friseurin & Make-Up-Artistin von Schönheitswahn, war genauso früh vor Ort und wir schnackten noch etwas. Ich fotografier(t)e die Hochzeit von Caro & ihrer Lebensgefährtin Ende Mai. Dann ging es auch schon los und die ersten Fotos wurden vom Getting Ready gemacht. Franzis beide Trauzeuginnen waren genauso mit Elan dabei wie ich und die Stimmung war locker und wir hatten viel zu lachen. 

 

Ronny machte sich zu Hause mit seinen Freunden fertig & fuhr zur St. Sebastian Kirche in Magdeburg. Wir hatten vorher spontan entschieden, dass ich nicht zu Ronny fahre, sondern den Rest der Zeit über bei Franzi bleibe. So konnte ich den gesamten Wandel von Frühstücks-Franzi bis hin zur Traumkleid-Franzi mitverfolgen. Von Anspannung war die gesamte Zeit über nichts zu spüren. Tränen flossen dennoch bei den anderen Mädels im Raum als die Braut im Raum stand und das Licht ihr Kleid zum leuchten brachte.  

Generell war auch die Räumlichkeit wunderschön gewählt. Ein heller Raum mit prachtvollen Braun- und Blautönen. Da die Sonne schien, konnte man unentwegt das ISO-Level der Kamera auf ein Minimum halten. In den Räumen standen viele Spiegel und man hatte viel Platz um sich zu bewegen. 

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die kirchliche Trauung

Kurz nach 13:00 Uhr fuhr ich zur Kathedralpfarrerei Sankt Sebastian, wo die kirchliche Trauung statt finden sollte und fand glücklicherweise einen Parkplatz. Unglücklicherweise hatte ich kein Kleingeld bei und bat Ronny um eine kleine Spende von 2€, damit ich nicht 15€ in Rechnung stellen brauchte. Parkzettel vorne ins Fenster und ich begrüßte die Gäste mit einem fröhlichen Handschlag. Ich betrat das erste Mal die St. Sebastian Kirche und meine Augen strahlten, denn obwohl dort am Eingang ein Baugerüst stand, leuchtete die Kirche hell und freundlich. Oftmals bestehen die Kirchen aus altem, rotem Backsteingemäuer, was das bearbeiten der Bilder immer etwas schwierig macht, da die Hauttöne stark ins Rote gehen. Nicht aber in dieser Kirche. Und wenn ich zufrieden bin, ist es das Brautpaar später mit den Bildern auch.

 

Tipp: Ein Vorgespräch mit dem/der Pfarrer/in ist zwingend notwendig. Zum einen kann man offene Fragen klären, bekommt Empfehlungen bzgl. der Positionen zum fotografieren oder Hinweise wann das fotografieren zu unterlassen ist. Meistens reichen dafür ein paar Sekunden oder Minuten aus. Sollte das Fotografieren bei der gesamten Trauung nicht erwünscht sein, so sollte man sich dem beugen. Am besten schon vorher beim Gespräch mit dem Brautpaar klären, um unschöne Überraschungen zu vermeiden. Meistens bekommt man gesagt, dass man nicht wie ein irrer hinter dem Pfarrer umher laufen soll. Jede/r professionelle Fotograf/in weiß das und verhält sich auch so. Sollte man durch seine übermäßigen Bewegungen dennoch auffallen und sogar ermahnt werden, sollte der Beruf überdacht oder aber ein Fotokurs genommen werden.

 

 

Ich hingegen hatte großen Spielraum und durfte die gesamte Zeit über Fotos machen. 

Nach der Trauung wird ordentlich mit Sekt angestoßen, es wird gratuliert und die Anspannung fällt sichtlich vom Brautpaar. Nicht bei bei Franzi & Ronny. Sie sind immer noch vollkommen tiefenentspannt. 

das shooting

Das Shooting haben wir auf dem Magdeburger Domplatz, in einer Tiefgarage, an dem DeBeKa Werbeschild, wo Beiden arbeiten. Ich würde sonst nie auf die Idee kommen vor einer Versicherung Bilder zu machen. Nieeee! Die Sonne ballert aus allen Ecken & Kanten und es ist wahrlich nicht einfach stimmungsvolle Bilder zu machen. Stimmungsvoll auf das Licht bezogen, denn Franzi & Ronny geben ordentlich Gas. 

party

Nach dem Shooting ging es ins Tessenow Loftnicht unweit vom Hotel in Herrenkrug entfernt. Ich begleitete Franzi & Ronny noch bis zum Hotel und gönnte den Beiden mal etwas Ruhe und Zweisamkeit, fuhr dann zum Loft und machte ein paar Aufnahmen von den Räumlichkeiten. Alles war wunderbar hergerichtet von  Blatt und Blüte HochzeitsfloristikJeder Tischplatz mit Gast hatte kein normales Namensschild, sondern bekam eine Sukkulente als kleines Gastgeschenk mit auf den Weg. Ich redete die ganze Zeit, wie süß die kleinen Kakteen doch sein. Sukkulenten hörte ich dann das erste Mal. Merke dir Michael: Sukkulenten haben keine Stacheln.

 

Es gab leckeres Essen und man konnte sich wirklich nicht beklagen. Ob über die Vorspeise, einer Tomatensuppe mit Curry, Linsen & speziellen Kräutern oder der Hauptspeise. Es gab Lachs, Schweinefleisch und Putenbrust. Von Gemüse bis Salat war alles da, wenngleich es auch an einigen Ecken später nicht mehr reichte. Ich war mit zwei Tellern plus Nachspeise gut bedient und glücklich satt.

 

Danach kam der Eröffnungstanz. Romantisch und trotzdem mit einer guten Prise Schnelligkeit und Abwechslung. Ein gelungener Start in den Abend! Zu trinken gab es auf alle Fälle genug. Ob Lille mit Russian Wildberry, Jack Daniel's mit Cola oder Cuba Libré. Niemand brauchte durstig sein. Die Temperaturen waren immer noch angenehm. Später zeigte mir noch einer der Gäste wie sehr wie an einer Regenfront vorbei geschrammt sind. Schwein gehabt.

Das Feuerwerk

Es gab noch eine tolle Überraschung von der bis kurz vor 20 Uhr nicht mal ich was wusste. Stephan, der Trauzeuge hatte noch was riesiges in Petto. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in den Transporter vor dem Veranstaltungsort schaute. Alles voller Feuerwerksbatterien, die locker ausgereicht hätten den gesamten Transporter in die Luft zu sprengen. Wir wollten aber nichts in die Luft sprengen und so gab es gegen 22 Uhr ein opulentes Feuerwerk. Wenn man dachte, es wäre schon vorbei, sagte Stephan nur: "Jetzt kommt Nummer 3 ... Jetzt kommt Nummer 4 ... usw." - Danke für das tolle, private Feuerwerk. Es braucht nicht immer musikalische Begleitung, damit einem die Kinnlade herunter fällt.

Auf jeden Fall ein großes Dankeschön an Franzi & Ronny, die auch mir als Dienstleister den Tag so locker und unbeschwert gemacht haben wie nur irgendmöglich. Desweiteren ein großes Dankeschön an Die Hochzeitswerkstatt (Jule), die alles geplant hat und alles reibungslos funktionierte. Die Hochzeit hat wirklich super viel Spaß gemacht und ich habe die Bilder innerhalb von 3 Tagen fertig bearbeitet. Das ist ein Beleg dafür wie toll es war. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Katja (Donnerstag, 03 Mai 2018 08:56)

    Lieber Micha,

    auch uns hat dieser Tag über alle Maßen gefallen. Und du als Fotograf hast all das für uns festgehalten!
    Bei jedem Bild, das Franzi uns schickte, waren wir mehr und mehr verzückt.

    DANKE!!
    Trauzeugin Katja :)